Den perfekten Tesla-Roadtrip planen: Routen, Laden und Geheimtipps
Dein Guide für unvergessliche EV-Abenteuer durch Europa

Es ist etwas einzigartig Entspannendes an einem Tesla-Roadtrip. Die Kabine bleibt auch bei Autobahn-Geschwindigkeit leise. Autopilot übernimmt die eintönigen Strecken. Und diese Ladestopps? Sie zwingen dich, tatsächlich Pausen zu machen - etwas, von dem wir alle wissen, dass wir es tun sollten, aber mit einem Verbrenner selten tun würden. Nach tausenden Kilometern durch Europa im Model Y, hier ist, was wir über die Planung von Reisen gelernt haben, die wirklich Spaß machen, nicht nur effizient sind.
Was Tesla-Reisen anders macht
Über das Offensichtliche hinaus (keine Tankstopps, niedrigere Betriebskosten) haben Tesla-Roadtrips einen eigenen Rhythmus. Du fährst 2-3 Stunden, hältst für 20-30 Minuten, streckst dich, isst etwas Richtiges, und fährst erfrischt weiter. Es ist wohl gesünder als die 'durchpowern'-Mentalität traditioneller Roadtrips.
Routenplanung: Tesla Nav vs. ABRP
Teslas eingebaute Navigation hat sich dramatisch verbessert. Für die meisten Fahrten routet sie jetzt zuverlässig über Supercharger und bringt dich effizient ans Ziel. Aber für komplexe Reisen oder wenn du mehr Kontrolle willst, bleibt A Better Route Planner (ABRP) wertvoll.
Nutze Tesla Navigation wenn:
- Deine Route unkompliziert ist (A nach B auf Hauptstraßen)
- Du mit reinem Supercharger-Laden zufrieden bist
- Du Einfachheit willst - einfach Ziel eingeben und los
- Du in gut abgedeckten Gebieten bist (Deutschland, Skandinavien, Benelux)
Nutze ABRP wenn:
- Du Destination Charging oder Nicht-Tesla-Lader einbeziehen willst
- Du mehrtägige Trips mit Hotelladen planst
- Du präzise Ankunfts-Ladevorhersagen für abgelegene Gebiete brauchst
- Du lieber alle Optionen siehst und manuell wählst
- Du in Gebiete mit dünnerer Supercharger-Abdeckung reist
Pro-Tipp: Check ABRP während der Planung, dann nutze einfach Tesla Nav während der eigentlichen Fahrt. Das Beste aus beiden Welten.
Europas beste EV-Roadtrip-Routen
Manche Routen sind einfach fürs elektrische Reisen gemacht - landschaftlich reizvoll, gut mit Ladern versorgt und lohnend. Unsere Favoriten:
Norwegische Atlantikstraße & Lofoten Start in Trondheim, Richtung Norden durch Ålesund, über die berühmte Atlantikstraße, und hoch zu den Lofoten-Inseln. Die Supercharger-Abdeckung ist exzellent (Norwegen hat mehr Lader pro Kopf als irgendwo sonst). Die Landschaft ist unübertroffen, und die Mitternachtssonne im Sommer bedeutet endlose Fahrstunden, wenn du das willst.
Beste Zeit: Juni-August für Mitternachtssonne, September für Nordlicht-Chance Dauer: Mindestens 5-7 Tage

Norwegens Straßen laden geradezu ein, anzuhalten und sich umzuschauen
Deutsche Alpenstraße Von Lindau am Bodensee nach Berchtesgaden bei Salzburg. 450km Alpenlandschaft, Schlossbesuche und Bergdörfer. Die Supercharger-Abdeckung entlang der A8 und A7 ist dicht, was Abstecher stressfrei macht.
Beste Zeit: Mai-Oktober Dauer: 3-4 Tage um sie zu genießen
Portugals Atlantikküste Lissabon nach Porto über die Küste, dann ins Landesinnere durch das Douro-Tal. Portugals Supercharger-Netz hat sich deutlich erweitert. Kombiniere Strandstopps, historische Städte und Weinregion.
Beste Zeit: April-Juni oder September-Oktober (Sommer ist überfüllt) Dauer: 5-6 Tage
Schottische Highlands Edinburgh nordwärts durch die Cairngorms nach Inverness, dann Westküste bis Skye. Weniger Supercharger als Kontinentaleuropa, aber Destination Charging in Hotels ist üblich. Die Straßen sind ruhig und die Landschaft dramatisch.
Beste Zeit: Mai-September (Wetter bleibt unberechenbar) Dauer: 5-7 Tage
Landschaftlich vs. Schnell
Für das beste Roadtrip-Erlebnis plane 30% mehr Zeit ein als Google Maps vorschlägt. Das ist keine Ineffizienz - das ist Gelegenheit. Diese Extra-Zeit wird zu Aussichtspunkt-Stopps, spontanen Abstechern und richtigen Mittagspausen statt Fahrt-Sandwiches.
Packen für einen Tesla-Roadtrip
Deine Packliste unterscheidet sich leicht von einer traditionellen Autoreise:
Essentiell:
- Ladekabel (Typ 2 für Destination Charging, blaues Camping-Kabel für Notfall-Steckdosen)
- Adapter für verschiedene Steckdosentypen (Schuko, CEE, etc.)
- Physische Ladekarten als Backup (Plugsurfing, NewMotion decken die meisten Netzwerke ab)
- Offline-Karten heruntergeladen (Mobilfunkabdeckung ist nicht überall garantiert)
Komfort:
- Fensterabdeckungen (essentiell zum Schlafen oder einfach zur Wärmereduzierung)
- Gute Kühltasche (hält Essen/Getränke im Frunk zugänglich)
- Kissen und Decken (macht Raststopps bequemer)
- Frunkly-Tisch für Pausen im Freien
Technik:
- Powerbank für Handys (spart Autobatterie für Klima)
- Tablet/Unterhaltung für Mitfahrer
- Dashcam falls nicht eingebaut

Das Roadtrip-Essential
Frunkly LT
Ob Kaffee am Aussichtspunkt, Mittagessen am Supercharger oder Frühstück am Campingplatz - der Frunkly-Tisch verwandelt jeden Stopp in eine richtige Pause.
Produkt ansehenUnterkunftsstrategie
Verschiedene Unterkunftsarten zu mischen macht Roadtrips interessanter und praktischer:
Hotels mit Destination Charging Viele Hotels bieten jetzt EV-Laden an - oft kostenlos für Gäste. Nutze PlugShare oder die Hotel-Website zur Bestätigung vor der Buchung. Mit 20% ankommen und mit 100% abfahren bedeutet, dass du die Gegend ohne Reichweitensorgen erkunden kannst.
Camping / Auto-Camping Teslas Camp Mode macht das Schlafen im Auto praktikabel. Siehe unseren Camp Mode Guide für Details. Mische Hotelnächte mit Campingnächten für Budget-Flexibilität.
Airbnbs mit Lademöglichkeit Filtere nach Unterkünften mit EV-Laden. Ländliche Airbnbs mit Ladezugang lassen dich Gebiete weit weg von Superchargern erkunden.
"Unser Norwegen-Trip hat verändert, wie wir über Fahrurlaub denken. Die erzwungenen Stopps waren keine Einschränkungen - sie wurden die besten Teile. Wir entdeckten eine Bäckerei in einem winzigen Fjord-Dorf, beobachteten Wale von einem Supercharger-Parkplatz aus, und fühlten uns kein einziges Mal gehetzt."
Häufige Fehler vermeiden
Ladestopps überplanen Tesla Nav regelt das. Stress dich nicht damit, jeden Supercharger-Standort auswendig zu lernen. Behalte einfach deine geschätzte Ankunftsladung im Auge und lass das Auto dich führen.
Wetterauswirkungen ignorieren Kaltes Wetter reduziert die Reichweite um 15-30%. Bergfahrten verbrauchen mehr Energie als flache Straßen. Bau Puffer in Winter- oder Alpenreisen ein.
Den Frunk ignorieren Der Frunk ist auf Roadtrips unbezahlbar. Snacks, oft benötigte Sachen, Kameraausrüstung - halte es zugänglich. Vergrab ihn nicht unter Gepäck hinten.
Zu viel auf einmal versuchen Die Freude eines Roadtrips liegt in der Reise. Jede mögliche Sehenswürdigkeit reinzupacken macht es anstrengend. Wähle ein paar Highlights pro Tag und lass dem Zufall die Lücken füllen.
Dokumentiere deine Reise
Teslas eingebaute Dashcam nimmt deine Fahrt auf, aber ziehe eine separate Kamera für die Stopps in Betracht. Ein schnelles Handyfoto bei jedem Ladestopp erstellt ein überraschend gutes Reisetagebuch - du wirst dich an Mahlzeiten, Aussichten und Begegnungen erinnern, die du sonst vergessen würdest.
Vor-Reise-Checkliste
Bevor du losfährst:
- Ausstehende Wartung erledigen
- Reifenzustand und -druck prüfen
- Auf neueste Software aktualisieren (zu Hause, nicht unterwegs)
- Offline-Karten für deine Route herunterladen
- Batterie vorkonditionieren, wenn du früh losfährst
- Ladeadapter und -karten einpacken
- Notfallnummern speichern (Tesla-Pannenhilfe, Versicherung)
- Deine grobe Route mit jemandem zu Hause teilen
Dann entspann dich. Moderne EVs und Europas Ladenetzwerk machen Langstreckenreisen wirklich unkompliziert. Das Abenteuer liegt in den unerwarteten Momenten, nicht im Sorgen um die Reichweite.
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